Unsere Arbeitsgebiete

Wofür wir zuständig sind:

Die Schuldekanin ist Beauftragte der Evangelischen Landeskirche in Württemberg in den Evangelischen Kirchenbezirken Böblingen und Herrenberg. Dekan und Schuldekanin bilden gemeinsam das Dekanatamt. Die Schuldekanin ist deshalb Mitglied der Bezirkssynode sowie des Kirchenbezirksausschusses und nimmt in ihrem Bereich selbständig die Visitation der Kirchengemeinden wahr.

Sie ist zuständig für die Bereiche religiöser Bildung, insbesondere für den Evangelischen Religionsunterricht und Fragen christlicher Erziehung und Bildung in den Evangelischen Kirchenbezirken Böblingen und Herrenberg.

Sie ist Ansprechpartnerin für Schulleitungen und Schulverwaltungen, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler für alle Fragen im Zusammenhang des Evangelischen Religionsunterrichtes sowie Fragen der Mitwirkung im Sinne des allgemeinen Erziehungs- und Bildungsauftrages an öffentlichen und privaten Schulen.

Sie wirkt an der Wahrnehmung der Bildungs(mit)verantwortung der Kirche in der Öffentlichkeit sowie innerhalb der Kirchengemeinden und der Kirchenbezirke mit. Sie arbeitet hierbei mit kirchlichen, kommunalen und staatlichen Stellen (Oberkirchenrat, Kirchenbezirk, Amt für Schule und Bildung, Regierungspräsidium) und Einrichtungen (z.B. Kindergärten, Erwachsenenbildung) sowie deren Leitungspersonen (z.B. Fachberater/innen) zusammen.

Sie nimmt entsprechend der gesetzlichen Regelungen die Fachaufsicht über die kirchlichen und staatlichen Religionslehrkräfte wahr, die an Grund-, Haupt-, Real- und Förderschulen ihres Zuständigkeitsbereiches unterrichten.

Sie bietet Fortbildungen für den Fachbereich Religionspädagogik an, arbeitet mit den staatlichen Seminaren zusammen, wirkt bei Aus- und Fortbildung sowie bei kirchlichen und staatlichen Prüfungen mit, macht Unterrichtsbesuche zu Beratung und Beurteilung von Religionslehrkräften, sucht in Fragen der Unterrichtsversorgung, des Schullebens sowie der Schulentwicklung den Kontakt mit den Schulleitungen und wirkt in Kontakt mit dem Amt für Schule und Bildung auf eine gute Unterrichtsversorgung im Fach Evangelische Religionslehre hin.

 

Das ist uns besonders wichtig:

Wir setzen uns insbesondere dafür ein:

…dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene in einer ihnen angemessenen, verstehbaren, ansprechenden und ermutigenden Form dem Evangelium von Jesus Christus begegnen können,

…dass diese Begegnung mit dem christlichen Glauben Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen dazu hilft, an sich und anderen zu erfahren, mit welcher unendlichen Würde jedes Geschöpf von Gott ausgestattet ist,

…dass sich diese Begegnung im Lebenszusammenhang von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in der Gesellschaft verstehbar verorten lässt und Orientierung eröffnet,

dass diese Begegnung zur Identitätsstiftung und zur Achtung Andersdenkender beiträgt und damit ein friedliches Zusammenleben in Verschiedenheit ermöglicht,

…dass die Rahmenbedingungen solcher Bildungsprozesse im sozialen Umfeld, in Kindergarten und Schule, in Gesellschaft und Gemeinde erhalten bleiben,

….dass Kirche und Gesellschaft in ihren wechselseitigen Aufgaben und Bezügen erkennbar und erfahrbar bleiben.

 

Das bieten wir sonst noch an:

Bibliothek und Mediothek

In unsrer Bibliothek und Mediothek finden sich zahlreiche theologische und religionspädagogische Fachzeitschriften, Lexika, Fachbücher, Vorbereitungshilfen, Unterrichtsentwürfe und Medien (Dia, Folien, Video, CD, DVD). Bibliothek und Mediothek werden laufend durch neue und aktuelle Veröffentlichungen ergänzt.

Fortbildungsangebote

In Zusammenarbeit mit dem katholischen Schuldekan sowie den evangelischen Kollegen der Nachbarbezirke bieten wir ein breites Spektrum religionspädagogischer Fortbildungen an. Das gemeinsame Fortbildungsheft erscheint jährlich und wird den Religionslehrkräften über die Schulleitungen zugeschickt.

Beratung

Gerne können Sie uns kontaktieren, wenn Sie in Fragen religiöser Erziehung und Bildung Rat und Hilfe brauchen. Auch beratende Unterrichtsbesuche durch die Schuldekanin oder die Studienleiterin können angefragt werden. Dabei ist es uns wichtig, ihre Stärken zu entdecken und weiter zu entfalten.